Nigerian language as a contextual moderator of trauma-related PTSD and CPTSD among Liberian and Sierra Leonean refugee children in Oru Refugee Camp: A social-ecological moderation model of refugee children's trauma

Diese Studie zeigt, dass bei staatenlosen Flüchtlingskindern in Nigeria die Wirksamkeit schulischer Unterstützung zur Verringerung von CPTSD-Symptomen maßgeblich von der Sprachkompetenz im Nigerianischen abhängt, was die Notwendigkeit linguistisch inklusiver, traumainformierter Interventionen unterstreicht.

Yarseah, D. A., Ibimiluyi,, O. F., Ogunsanmi, O. + 5 more2026-03-12📄 psychiatry and clinical psychology

Associations of autism diagnosis, traits, and genetic liability with subsequent night-time sleep duration trajectories from infancy to adolescence

Die Studie zeigt, dass eine Autismus-Diagnose und bestimmte autistische Merkmale wie repetitive Verhaltensweisen sowie Schwierigkeiten in der Sprachkohärenz und sozialen Kommunikation mit kürzeren Nachtschlafdauern von der Kindheit bis ins Jugendalter verbunden sind, während die genetische Veranlagung für Autismus keine solchen Schlafverläufe vorhersagt.

Zahir, R., Moody, S., Morales-Munoz, I. + 4 more2026-03-11📄 psychiatry and clinical psychology

The Neuroendocrine Profile During the Trier Social Stress Test in College Freshmen Offers Insights into the Emergence of Anxiety and Depression Symptoms

Diese Studie zeigt, dass der Affect Score die Entstehung von Depressionen und Ängsten bei Studienanfängern zuverlässig vorhersagt und dass die Kombination aus diesem Score mit der neuroendokrinen Reaktion auf den Trier Social Stress Test (TSST) insbesondere bei Frauen ein unabhängiger Prädiktor für die Entwicklung von Angstsymptomen ist.

Khalil, H., Turner, C. A., Murphy-Weinberg, V. + 9 more2026-03-10📄 psychiatry and clinical psychology

Shared and distinct phenotypic profiles among neurodevelopmental disorder genes

Die Studie identifiziert anhand von Daten aus fast 30.000 Patienten sechs kohärente Gencluster mit jeweils charakteristischen phänotypischen Profilen, die Neuroentwicklungsstörungen wie Intelligenzminderung, Autismus, Epilepsie und Zerebralparese unterschiedlich kombinieren und auf spezifische molekulare Mechanismen hinweisen.

Shimelis, H., Oetjens, M. T., McGivern, B. + 9 more2026-03-09📄 psychiatry and clinical psychology

Patterns of depression prevalence and antidepressant use in South Africa, 2002-2024: a system dynamics modelling perspective

Diese Studie nutzt ein System-Dynamik-Modell, um die stabile Prävalenz von Depressionen in Südafrika zwischen 2002 und 2024 zu bestätigen und gleichzeitig die geringe, stark ungleiche Nutzung von Antidepressiva zwischen dem privaten und öffentlichen Gesundheitssektor aufzuzeigen.

Johnson, L. F., Giovenco, D., Eyal, K. + 7 more2026-03-09📄 psychiatry and clinical psychology

Background covariance adjustment distills shared genetic architecture across neurodevelopmental and neurodegenerative disorders

Die Studie zeigt, dass die Anwendung der PathGPS-Methode zur Korrektur von Hintergrund-Kovarianzen in GWAS-Zusammenfassungsstatistiken die gemeinsame genetische Architektur neurodevelopmentaler und neurodegenerativer Störungen präziser aufdeckt und stabile, interpretierbare Cluster identifiziert, die durch traumatische Lebenserfahrungen beeinflusst werden.

Huang, X., Wang, Y., Zhao, Q. + 1 more2026-03-09📄 psychiatry and clinical psychology

Clinical Validation of the EMOCARE-Derived Depressive Symptom Severity Score using Established Clinician- and Self-reported Scales: Preliminary Evidence Across 3 Prospective Studies

Eine gepoolte Analyse dreier prospektiver Studien belegt, dass der aus passiver multimodaler Fernüberwachung abgeleitete EMOCARE-Score für depressive Symptomstärke eine moderate bis starke konvergente Validität und Sensitivität für Veränderungen im Vergleich zu etablierten klinischen und selbstberichteten Skalen wie MADRS und PHQ-9 aufweist.

Perzo, A., Petelot, T., Seguier, R. + 1 more2026-03-09📄 psychiatry and clinical psychology

Consistency of Linguistic and Cognitive Processing Measures to Discriminate Children with and without Developmental Language Disorder (DLD): Comparing Likelihood Ratios (LHs) and Elastic Net Regression Computational Models.

Die Studie zeigt, dass ein computergestützter Elastic-Net-Regressionsansatz, der die multidimensionale Variabilität von Defizitprofilen nutzt, im Vergleich zu monothetischen oder polythetischen Klassifikationsmethoden eine robustere und konsistentere Identifizierung von Kindern mit Entwicklungsbedingter Sprachstörung (DLD) ermöglicht.

Sharma, S., Golden, R. M., Montgomery, J. W. + 2 more2026-03-09📄 psychiatry and clinical psychology

Circadian-related hypothalamic structure differs by chronotype in bipolar disorder

Die Studie zeigt, dass bei bipolaren Störungen die Struktur des suprachiasmatischen Kerns im Hypothalamus je nach Chronotyp variiert, wobei Abendtypen im Vergleich zu Morgentypen größere Volumina aufweisen, was auf eine biologische Verbindung zwischen circadianer Präferenz und Hirnanatomie bei dieser Erkrankung hindeutet.

Tahedl, M., Rohrer, J., Seifritz, E. + 2 more2026-03-07📄 psychiatry and clinical psychology

Regional blood flow signatures of opioidergic modulation of ketamine in major depressive disorder: a randomised crossover study

Diese randomisierte Crossover-Studie zeigt, dass die Vorbehandlung mit Naltrexon die ketamininduzierten Veränderungen des regionalen zerebralen Blutflusses bei Patienten mit Major Depression nicht abschwächt, aber die sonstigen Zusammenhänge zwischen Durchblutung, subjektiven Effekten und antidepressiver Wirkung stört, was auf komplexe Wechselwirkungen zwischen opioidergen, glutamatergen und GABAergen Systemen hindeutet.

Jelen, L. A., O'Daly, O., Zelaya, F. O. + 3 more2026-03-05📄 psychiatry and clinical psychology

Dim light sensitivity and delayed sleep timing in young people with emerging mental disorders

Die Studie zeigt, dass junge Menschen mit beginnenden psychischen Störungen im Vergleich zu gesunden Kontrollen eine verminderte Pupillenreaktion auf schwaches Licht und einen verzögerten Schlafzeitpunkt aufweisen, was auf eine gestörte Lichtempfindlichkeit als möglichen Mechanismus bei der Entstehung von Stimmungsstörungen hindeutet.

Tonini, E., Hickie, I. B., Shin, M. + 19 more2026-03-05📄 psychiatry and clinical psychology

Estimated Head Motion Contributes to Case-Control Magnetic Resonance Imaging Morphometry Differences in Schizophrenia

Die Studie zeigt, dass Kopfbewegungen während der MRT-Untersuchung einen erheblichen Verzerrungsfaktor darstellen, der einen Großteil der morphometrischen Unterschiede zwischen Schizophrenie-Patienten und gesunden Kontrollen vortäuscht, und fordert daher die standardmäßige Berücksichtigung von Bewegungsdaten in psychiatrischen Neuroimaging-Studien.

Passiatore, R., Sambuco, N., Stolfa, G. + 18 more2026-03-05📄 psychiatry and clinical psychology